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Perlentaucher Perlentaucher – Online Kulturmagazin mit Presseschauen, Rezension, Autorenliste, Feuilleton

  • EFEU – DIE KULTURRUNDSCHAU: Tohuwabohu von seriösen Erkenntnissen
    am 17. Januar 2026 um 8:00

    Die Theaterkritiker sind hin und weg von Sophokles‘ „Antigone“ in Hölderlins Fassung, die Johan Simons am BE mit drei Schauspielern auf die Bühne gebracht hat: Die nachtkritik wagt kaum zu atmen. Das ist die höchste Kunst, ruft die FAZ. In der WamS legt uns Autor Burkhard Spinnen die Lektüre von Flauberts Farce „Bouvard und Pécuchet“ ans Herz: Das ist die Prophezeiung unserer Medienrealität. Die Welt feiert Chloé Zhaos Shakespearefilm „Hamnet“. Die NZZ porträtiert den deutsch-nigerianischen Musiker Adé Bantu, der wie selbstverständlich zwischen Afrobeats und Beethoven pendelt.

  • 9PUNKT – DIE DEBATTENRUNDSCHAU: Nur noch eine Last für Dänemark
    am 17. Januar 2026 um 8:00

    Armin Nassehi spricht in der FAS aus, was wir los wären, wenn wir die Mullahs los wären: einen Klerikalfaschismus, der eine ganze Region in seinem Bann hält. Aber es gibt viele pessimistische Stimmen zum Iran: Das System zeige keine Risse, meinen viele Kommentatoren – das iranische Bankensystem aber schon, ergänzt der Wirtschaftsteil der FAZ. Dänemark hat schon mal Inseln an die Amerikaner verkauft, erinnert die FR. Die SZ staunt über die Sanierung deutscher Opernhäuser, die Unsummen kostet und allseits akzeptiert wird. Die FAS erzählt, wie sich das gallische Dorf Schleswig-Holstein gegen die Cäsaren von Microsoft stemmt.

  • MAGAZINRUNDSCHAU: Mut ist ansteckend
    am 13. Januar 2026 um 11:00

    Der Guardian staunt über die geschwinde Selbstzensur amerikanischer Institutionen unter Trump. Seit Trump Interesse für Grönland zeigt, interessieren sich auf die Dänen für die Schöne, lernt der New Yorker. In Elet es Irodalom erklärt der Autor Péter Bognár, wie sich im Krimi das Menschenbild der Moderne manifestiert. New Lines fragt: Wer wäre bereit für Tallinn zu sterben? Die London Review weiß, was Donald Trump in Venezuela will: Kuba. Eurozine stellt moldauische Literatur vor, die das Trauma des Landes verarbeitet: das sowjetische Experiment der Identitätsauslöschung.