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Perlentaucher Perlentaucher – Online Kulturmagazin mit Presseschauen, Rezension, Autorenliste, Feuilleton

  • MAGAZINRUNDSCHAU: Mut ist ansteckend
    am 13. Januar 2026 um 11:00

    Der Guardian staunt über die geschwinde Selbstzensur amerikanischer Institutionen unter Trump. Seit Trump Interesse für Grönland zeigt, interessieren sich auf die Dänen für die Schöne, lernt der New Yorker. In Elet es Irodalom erklärt der Autor Péter Bognár, wie sich im Krimi das Menschenbild der Moderne manifestiert. New Lines fragt: Wer wäre bereit für Tallinn zu sterben? Die London Review weiß, was Donald Trump in Venezuela will: Kuba. Eurozine stellt moldauische Literatur vor, die das Trauma des Landes verarbeitet: das sowjetische Experiment der Identitätsauslöschung.

  • 9PUNKT – DIE DEBATTENRUNDSCHAU: Ein form- und gesichtsloses Statistik-Monster
    am 13. Januar 2026 um 8:00

    Die FAZ erkennt den Shoggoth in Grok, auch wenn er lächelt. Die Iraner brauchen keinen neuen König, ruft in der taz Noishin Shahrokhi. Wenn er der einzige ist, der den Übergang zu einer laizistischen Ordnung moderieren kann, dann schon, meint Ali Sadrzadeh, ebenfalls in der taz. In der FR möchte der britische Historiker Brendan Simms die Amerikaner zwar nicht in Grönland, aber schon in Europa präsent wissen. In der Welt fragt Anne Applebaum, wie man Venezuela von Miami aus regiert. In der SZ möchte die israelische Publizistin Einat Wilf die Palästinenser vom arabischen Zionismus überzeugen.

  • EFEU – DIE KULTURRUNDSCHAU: In meinem Herz, kein Sturm
    am 13. Januar 2026 um 8:00

    Die Feuilletons sind zu zahm, die Redaktionen zu ängstlich und die Kulturkritiken zu fad geworden, ruft der Autor Jonathan Guggenberger in der taz. Auch die Musikkritik leidet einerseits unter fanatischen Fans, aber auch unter ihrem eigenen Unkritisch-Sein, klagt der Freitag. Die Theaterkritiker fragen sich bei Matthias Pintschers Opern-Adaption von „Das kalte Herz“, was der ägyptische Gott Anubis im Schwarzwald zu suchen hat. Und die FAZ lässt im Museum of Islamic Art in Doha das beeindruckende Lebenswerk des Architekten Ieoh Ming Pei Revue passieren.