Von Wissenschaft, Freiheit und Frieden – 1946 und heute
Ein 80 Jahre alter Essay von Aldous Huxley, jetzt unter dem neuen Titel „Zeit der Oligarchen“ wieder aufgelegt. Lohnt sich die Wiederentdeckung – und ist es überhaupt eine?
Ein 80 Jahre alter Essay von Aldous Huxley, jetzt unter dem neuen Titel „Zeit der Oligarchen“ wieder aufgelegt. Lohnt sich die Wiederentdeckung – und ist es überhaupt eine?
Mascha Kaléko: dichtendes Wunderkind im Babylon Berlin der 1920er Jahre, dann von den Nazis vertrieben. 1956 kehrt sie nach Deutschland zurück und versucht ein Comeback. Doch im geteilten Nachkriegs-Berlin ist alles anders.
In ihren aktuellen Büchern blicken Karl Schlögel und Heinrich August Winkler nicht nur zurück in die Vergangenheit, sondern auch auf die Herausforderungen der Gegenwart. Was können wir aus der Geschichte lernen? Vom Nutzen der Historie für das Leben in krisenhaften Umbruchszeiten.
Demidows „Geschichte aus dem Großen Terror“ spielt in der UdSSR des Jahres 1937 – und ist von erschreckender Aktualität. Die Verfilmung des Romans ist seit Dezember 2025 in den deutschen Kinos.
Joachim von Ribbentrop, Hitlers Reichsaußenminister und Chefdiplomat, zählte zu den Stützen des Nazi-Regimes. Sein nachgeborener Enkel versucht eine Annäherung aus der Distanz: „Verstehen. Kein Verständnis“.
Tim Weiner zieht in seinem Buch über die „CIA im 21. Jahrhundert“ eine bestürzende Bilanz. Trump habe den mächtigsten Geheimdienst der Welt „in die Kontrolle von Dilettanten und Speichelleckern“ übergeben. Und der Präsident selbst sei heute die größte Gefahr für die nationale Sicherheit der USA.
Ein neutraler Zwergstaat, der keiner sein durfte, aber doch mehr als 100 Jahre lang bestand: Werner Biedermann war auf Spurensuche in Ostbelgien und erzählt eine unglaubliche, aber wahre Geschichte.
Christoph Hein hat einen monumentalen Roman zur Deutschen Demokratischen Republik vorgelegt – von ihrer Gründung bis zu ihrem Untergang. Wolfgang J. Ruf hat ihn für uns gelesen. Sein Fazit: Wer über die DDR Bescheid wissen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
Vor 20 Jahren ging filmportal.de als Online-Filmlexikon an den Start. Heute birgt die Webseite die umfangreichste öffentlich zugängliche Nationalfilmografie in Europa. Und wirkt als innovationsstarke Wissensplattform weit über den Bereich des deutschen Kinos hinaus.
Rumänische Filme haben in den letzten Jahren viele Festival-Preise gewonnen. Trotzdem ist Rumänien als Kino-Nation hierzulande immer noch weitgehend unentdeckt. Abhilfe verspricht eine Neuerscheinung aus dem Schüren-Verlag. Kann das Buch die Wissenslücken füllen?